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Mario Josten wieder in den Top10.

Sonntag, 13.Juli 2008
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Winner
Obwohl kurz vor dem Rennen am Sonntag ein heftiger Regenschauer auf die Strecke niederging, entschieden sich fast alle Piloten, trotz komplett nasser Fahrbahn, für einen Start mit profillosen Slicks. Entsprechend heikel war dann auch die Startphase. Jan Seyffarth beeindruckte, indem er auf der nassen Piste eine Linie gefunden hatte, die es ihm möglich machte sich innerhalb von wenigen Runden einen beachtlichen Vorsprung heraus zu fahren. Dahinter kämpften Chris Mamerow, René Rast und Uwe Alzen um die Plätze. Als Rast einen Angriff auf den, zu dem Zeitpunkt eher langsamen Chris Mamerow startete, hatte dieser wohl kein anderes Mittel als Rast in die Seite zu fahren und ihn beinahe von der Strecke zu drängen. René kam dadurch in Probleme und musste dann noch Uwe Alzen passieren lassen.

Bei weiter abtrocknender Strecke setzte Rast Alzen immer wieder heftig unter Druck, bevor er den amtierenden Carrera‐Cup Meister überholen konnte und sich somit seinen fünften Podestrang in der laufenden Saison sichern konnte. Ein Überschlag des Franzosen Nicolas Armindo, der hierbei glücklicherweise unverletzt blieb, sorgte nach 15 Runden für einen Rennabbruch. Mario Josten arbeitete sich im Verlauf des Rennens auf den 10. Rang nach vorn und zeigte damit einmal mehr eine fehlerfreie Leistung bei schwierigsten Bedingungen.

Karsten Molitor (Teamchef):
„Das Wochenende hatte schon ein gewaltiges Fehlerpotential, dem wir uns zum Glück entzogen haben. In jedem Fall sind wir sehr zufrieden und konnten mit dem dritten Rang von René die Meisterschaftsführung weiter verteidigen. Schöner wäre es sicher, wenn die Konkurrenz auf Unsportlichkeiten verzichten könnte, aber das scheint wohl bei manchen in der Natur eines Wettbewerbs zu liegen. Die erneut fehlerfreie Leistung von Mario Josten wurde mit einem guten 10. Rang belohnt, Mario entwickelt sich, wie prognostiziert, zu einem zuverlässigen Punktelieferanten, der immer für Top10 Resultate gut ist. Ohne Kompromisse werden wir nun in den verbleibenden drei Rennen alles in die Waagschale werfen, um uns den Meistertitel zu sichern.“

Renè Rast (#14):
„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, es waren wirklich sehr schwierige Bedingungen. Im Qualifying wurde ich auf meiner schnellen Runde von Mamerows Teamkollegen Pascal Kochem aufgehalten, beim zweiten Versuch wäre entsprechend mehr drin gewesen. Beim Start war es komplett nass und wir waren alle auf Slicks unterwegs. Zunächst bin ich von Mamerow, später dann von Alzen aufgehalten worden, zu der Zeit hätte ich um einiges schneller fahren können. Mein Auto war wie immer perfekt. Danke an das Team, das vor allem in jeder Situation die richtige Entscheidung getroffen hat.“

Mario Josten (#15):
„Ja, das lief richtig gut. Es war zwar extrem schwierig, hat aber dennoch viel Spaß gemacht. Wieder ein Top10 Ergebnis über das ich mich sehr freue. Im Qualifying lief es jetzt auch schon besser, so mache ich weiter kontinuierlich meine Fortschritte und freue ich mich schon auf das nächste Rennen auf dem Nürburgring.“

Bereits am Mittwoch geht es für das MRS‐Team weiter nach Hockenheim, wo der 8. Lauf zum Porsche MOBIL1 Supercup im Rahmen des Formel‐1 GP von Deutschland auf dem Programm steht.

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