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René Rast verteidigt Tabellenführung.
Sonntag, 27.Juli 2008
1 Kommentare
Nürburgring. Erneut gelang es dem Team MRS am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring die Führung in der Fahrer‐ und in der Teamwertung weiter auszubauen. Beim siebten Lauf zum Porsche Carrera‐Cup war es abermals René Rast der bereits im freien Training die erste Benchmark setzte und seine direkten Konkurrenten mit 3/10 sec. auf die Plätze verwies. Beim Qualifying am Samstag folgte dann noch die Pole‐Position. Mario Josten, Teamkollege von René Rast gelang zudem zum ersten Mal der Sprung in die zweite Qualifying‐Sitzung bei der es um die Vergabe der Top15 Startplätze ging. Am Ende konnte Mario mit einem 13. Startplatz seinen Aufwärtstrend erneut eindrucksvoll bestätigen.
Der Start zum Rennen am Sonntag gelang beiden MRS‐Piloten sehr gut. Doch bereits beim Anbremsen der ersten Kurve krachte der Zweitplatzierte Chris Mamerow dem MRS Junior ins Heck und schob René Rast am Einlenkpunkt der ersten Kurve vorbei. So kam Mamerow in die Situation sich neben René Rast zu setzen, bevor es dann zu einer zweiten Berührung kam, die für Mamerow schließlich in einem Dreher endete. Rast blieb weiter in Führung und konnte bereits nach wenigen Runden einen kleinen Vorsprung herausfahren, bevor er eine „Drive through“ Strafe aufgebrummt bekam. Die Rennleitung sah in dem Zwischenfall mit Mamerow die alleinige Schuld beim MRS Piloten. Unbeeindruckt von diesem herben Rückschlag, trat René Rast brav seine Strafe an und musste sich nach seiner Boxendurchfahrt irgendwo im Mittelfeld wieder einsortieren. Doch der junge Steyerberger gab nicht auf. Im Gegenteil, wie entfesselt drehte er eine schnelle Runde nach der anderen und tauchte bereits wenig später in den Top10 wieder auf.
Mario Josten war indessen bereits auf Platz 8 vorgefahren und musste sich kurz vor Ende dann noch dem Druck seines Teamkollegen beugen. Am Ende standen ein siebter Rang für Rast und ein toller zehnter Rang für Mario Josten. Die Tatsache dass René Rast trotz seiner Drive through Strafe das Rennen als siebter mit einem Rückstand von nur rund 20 sec. beendet, zeigt, dass hier locker ein Sieg drin gewesen wäre.
Dank der starken Leistung beider MRS Piloten kann das Team neben der Fahrerwertung (Vorsprung nun 12 Punkte) erneut auch die Führung in der Teamwertung (Vorsprung 8 Punkte) übernehmen.
Karsten Molitor (Teamchef):
„Naturgemäß sieht der Benachteiligte eines solchen Zwischenfalls die Sachlage immer etwas einseitig. Beim letzten Rennen in Zandvoort war es gerade dieser Chris Mamerow, der in unsportlichster Art René Rast ins Auto gefahren ist und damit sogar eine Gefährdung unseres Piloten in Kauf nahm. Nur weil Rast seinerzeit seine Fahrt fortsetzen konnte, blieb eine Bestrafung Mamerows aus. Der Porsche Carrera‐Cup, als eine der am härtesten umkämpfte Meisterschaft, ist nun mal kein „Ponyhof“, weinerliches Verhalten hilft da sicher nicht weiter. Wir haben unsere Strafe akzeptiert und nehmen es sportlich. Ich denke, wir haben deutlich gemacht, dass wir nun unbedingt den Titel wollen und auch das Potential dazu haben. Von einer „Hamsterstrategie“ möchten wir nichts mehr hören.
Gerade rechtzeitig tragen auch die Fortschritte des Mario Josten Früchte, in den verbleibenden zwei Rennen werden wir alles daran setzen beide Wertungen für uns zu entscheiden. Mit perfekt vorbereiteten Autos und einer hoch motivierten Crew darf man das ruhig als Kampfansage verstehen.“
Renè Rast (#14):
„Na was soll ich sagen, kurz nach dem Start bekam ich schon einen Schlag aufs Heck und habe dadurch ein wenig den Einlenkpunkt verpasst. Die zweite Kollision hätte Mamerow vermeiden können, wenn er mir Platz gelassen hätte. Wie auch immer, ich bin bestraft worden und habe dennoch ein riesen Rennen gezeigt. Das Auto war wie immer genial, danke an das Team.“
Mario Josten (#15):
„Ich bin zwar nicht ganz zufrieden, es hätte ruhig noch ein oder zwei Plätze nach vorn gehen können. Dennoch freue ich mich über meine Fortschritte und möchte mich bei meinem Team bedanken. Ich habe jederzeit ein perfekt vorbereitetes, schnelles Auto, so kann ich mich auch stetig weiterentwickeln. Ich freue mich, dass auch ich wichtige Punkte für das Team liefern kann und blicke mit großer Zuversicht in Richtung Barcelona.“
Bereits am Mittwoch geht es für das MRS‐Team weiter nach Budapest, wo der 9. Lauf zum Porsche MOBIL1 Supercup im Rahmen des Formel‐1 GP von Ungarn auf dem Programm steht.
Der Start zum Rennen am Sonntag gelang beiden MRS‐Piloten sehr gut. Doch bereits beim Anbremsen der ersten Kurve krachte der Zweitplatzierte Chris Mamerow dem MRS Junior ins Heck und schob René Rast am Einlenkpunkt der ersten Kurve vorbei. So kam Mamerow in die Situation sich neben René Rast zu setzen, bevor es dann zu einer zweiten Berührung kam, die für Mamerow schließlich in einem Dreher endete. Rast blieb weiter in Führung und konnte bereits nach wenigen Runden einen kleinen Vorsprung herausfahren, bevor er eine „Drive through“ Strafe aufgebrummt bekam. Die Rennleitung sah in dem Zwischenfall mit Mamerow die alleinige Schuld beim MRS Piloten. Unbeeindruckt von diesem herben Rückschlag, trat René Rast brav seine Strafe an und musste sich nach seiner Boxendurchfahrt irgendwo im Mittelfeld wieder einsortieren. Doch der junge Steyerberger gab nicht auf. Im Gegenteil, wie entfesselt drehte er eine schnelle Runde nach der anderen und tauchte bereits wenig später in den Top10 wieder auf.
Mario Josten war indessen bereits auf Platz 8 vorgefahren und musste sich kurz vor Ende dann noch dem Druck seines Teamkollegen beugen. Am Ende standen ein siebter Rang für Rast und ein toller zehnter Rang für Mario Josten. Die Tatsache dass René Rast trotz seiner Drive through Strafe das Rennen als siebter mit einem Rückstand von nur rund 20 sec. beendet, zeigt, dass hier locker ein Sieg drin gewesen wäre.
Dank der starken Leistung beider MRS Piloten kann das Team neben der Fahrerwertung (Vorsprung nun 12 Punkte) erneut auch die Führung in der Teamwertung (Vorsprung 8 Punkte) übernehmen.
Karsten Molitor (Teamchef):
„Naturgemäß sieht der Benachteiligte eines solchen Zwischenfalls die Sachlage immer etwas einseitig. Beim letzten Rennen in Zandvoort war es gerade dieser Chris Mamerow, der in unsportlichster Art René Rast ins Auto gefahren ist und damit sogar eine Gefährdung unseres Piloten in Kauf nahm. Nur weil Rast seinerzeit seine Fahrt fortsetzen konnte, blieb eine Bestrafung Mamerows aus. Der Porsche Carrera‐Cup, als eine der am härtesten umkämpfte Meisterschaft, ist nun mal kein „Ponyhof“, weinerliches Verhalten hilft da sicher nicht weiter. Wir haben unsere Strafe akzeptiert und nehmen es sportlich. Ich denke, wir haben deutlich gemacht, dass wir nun unbedingt den Titel wollen und auch das Potential dazu haben. Von einer „Hamsterstrategie“ möchten wir nichts mehr hören.
Gerade rechtzeitig tragen auch die Fortschritte des Mario Josten Früchte, in den verbleibenden zwei Rennen werden wir alles daran setzen beide Wertungen für uns zu entscheiden. Mit perfekt vorbereiteten Autos und einer hoch motivierten Crew darf man das ruhig als Kampfansage verstehen.“
Renè Rast (#14):
„Na was soll ich sagen, kurz nach dem Start bekam ich schon einen Schlag aufs Heck und habe dadurch ein wenig den Einlenkpunkt verpasst. Die zweite Kollision hätte Mamerow vermeiden können, wenn er mir Platz gelassen hätte. Wie auch immer, ich bin bestraft worden und habe dennoch ein riesen Rennen gezeigt. Das Auto war wie immer genial, danke an das Team.“
Mario Josten (#15):
„Ich bin zwar nicht ganz zufrieden, es hätte ruhig noch ein oder zwei Plätze nach vorn gehen können. Dennoch freue ich mich über meine Fortschritte und möchte mich bei meinem Team bedanken. Ich habe jederzeit ein perfekt vorbereitetes, schnelles Auto, so kann ich mich auch stetig weiterentwickeln. Ich freue mich, dass auch ich wichtige Punkte für das Team liefern kann und blicke mit großer Zuversicht in Richtung Barcelona.“
Bereits am Mittwoch geht es für das MRS‐Team weiter nach Budapest, wo der 9. Lauf zum Porsche MOBIL1 Supercup im Rahmen des Formel‐1 GP von Ungarn auf dem Programm steht.
Kommentare
Rolf 2008-10-28
Super! Weiter so. Ihr seid ne geile Truppe


